Die „Wurschtküche“ auf „Seifried`s Hoflädle“ war der große Renner auf dem Waldwiesenhof beim CDU-Ferientag. Die Mädels und Buben durften diesmal ihre „Wüschtle“ selber machen. und anschließend auch verzehren.

Unter fachkundiger Anleitung von Timo, Willi, Benni und Josip wurden Fleisch und verschiedene Gewürze in der „Kuttermaschine“ so lange gemischt und gerührt bis das „Brät“ fertig war. Eis wird auch zugemischt, damit die Wurstmasse in der Maschine nicht zu warm wird und dann verklummt. Die Masse kommt dann in den „Vakuumfüller“ und wird mit einer Düse in den in den Schafsdarm hineingepresst.

Und jetzt kam „Äktschn“ auf. Die Kinder durften die Würstle selber abdrehen“. Fleißige Kinderhänden produzierten Würste um Würste, große, kleine, je nach Geschmack und Fingerfertigkeit. Die Kinder mussten in ihrem Tatendrang förmlich ausgebremst werden.

Petrus hatte es an diesem Tag wieder einmal mit dem Wetter sehr gut gemeint und uns einen Sonnentag beschert.

Fünfzehn Mädels und Buben waren gekommen. Einige Kinder waren Stammgäste, sie waren schon in den vergangenen Jahren dabei und fanden es immer wieder höchst interessant.

Beim traditionellen Rundgang wurden sämtliche Informationen über den Hof in sich aufgesogen. Im späteren Quiz mussten sie dann beweisen, was denn so im Gedächtnis hängen geblieben ist.

Die jungen Gäste fütterten im Schweinestall die Säue mit altem Brot oder Brezeln füttern. Die Schweine fühlten sich sauwohl, die Kinder auch, obwohl einige die Nase fest zuhielten und aus dem Saustall geflüchtet sind.

Großen Eindruck auf die Kids machte natürlich auch der große Fuhrpark. Stolz saßen sie auf dem riesigen “John Deere“ Mähdrescher und auf den Traktoren.

Ein anderer Höhepunkt war wieder die Traktorfahrt mit Willi Seifried am Steuer Wie immer ging´s mit lauten „Hallorufen“ auf dem mit Strohballen abgesicherten Anhänger erst durch ganz Altbach, dann über Wiesen und Felder, Stock und Stein und weil´s so schön war, nach lauten „ Zugaberufen “ nochmal eine Runde. Ein Riesenspaß für die Kinder. Schneller, schneller riefen sie im holprigen Gelände, aber leider gab es aus Sicherheitsgründen ein Limit.

Nach diesen aufregenden Stunden gab´s zur Stärkung Gegrilltes, Süßigkeiten und Getränke.
Die Kids konnten jetzt Ihre selbst handgefertigten „Würschtle“ essen. „Eine supergeile Würscht“, sagte ein Mädchen, „selber gmacht halt“
Die Betreuer und die zum Schluss dazugekommenen Eltern sahen das auch so.

Mit einem lauten „Danke“ der Kinder und nach einem Schwätzle mit den Eltern, löste sich die Mannschaft nach gut vier Stunden auf.

Dank gebührt an dieser Stelle auch dem Betreuungsteam: Ulrike, Edda und dem Wurschtteam von Willi.

Helmut Maschler
(Vorsitzender)

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